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Wir sind eine der führenden Managementberatungen für die Öffentliche Hand und beraten von Mannheim aus Kommunen und kommunale Unternehmen im ganzen Bundesgebiet.
Referenzprojekt
Landkreis Rastatt
Bedarfsanalyse nach einem weiteren kommunalen Wertstoffhof im Kreisgebiet

LANDKREIS RASTATT

Bedarfsanalyse nach einem weiteren kommunalen Wertstoffhof im Kreisgebiet

Ein kommunaler Wertstoffhof ist zentraler Bestandteil der Abfallwirtschaft und ein wichtiger Aspekt in jedem Abfallwirtschaftskonzept. Er ist oftmals das „kommunale Aushängeschild“ in Richtung der Bürger, besonders für die Landkreise, die keinen eigenen Fuhrpark haben. Damit das Angebot von den Bürgern speziell in Landkreisgebieten als attraktiv wahrgenommen wird, ist ein wesentliches Kriterium der Aufwand zur Erreichung des nächstgelegenen Wertstoffhofs.

BEDARFSPRÜFUNG EINES WEITEREN WERTSTOFFHOFS

Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Kreises Rastatt ist bereits Betreiber zweier Wertstoffhöfe: einem älteren, kleineren im Norden und einem neuen und attraktiven im Süden, der bedeutend größer ist und den Anlieferern deutlich mehr Komfort bietet.
Aus dem politischen Raum heraus wurde 2019 die Anfrage an den Abfallwirtschaftsbetrieb gestellt, die Möglichkeit des Baus eines weiteren Wertstoffhofs im Norden des Landkreises zu prüfen, um den dortigen Bürgern einen mit dem südlichen Kreis vergleichbaren Komfort und Service zu bieten.

BEDARFSERMITTLUNG ALS ENTSCHEIDUNGSGRUNDLAGE

Mit dem Auftrag an die _teamwerk_AG erwartete sich der Abfallwirtschaftsbetrieb eine aussagefähige Datengrundlage, um die Frage nach einem dritten Wertstoffhof für das Kreisgebiet auf einer fundierten Basis sowie etwaig monetärer Auswirkungen beantworten zu können.

METHODENEINSATZ FAHRTSTRECKENANALYSE

Dazu wurden für jede Gemeinde des Landkreises mit Hilfe unserer Routenoptimierungswerkzeuge die Fahrtzeiten und -strecken zum jeweils nächstgelegenen Wertstoffhof ermittelt und durchschnittliche, gewichtete Fahrtzeiten bestimmt, die als Maßstab für die Erreichbarkeit der bestehenden Wertstoffhöfe dienen. Die grafische Aufbereitung ermöglicht eine Visualisierung der Ergebnisse.
Durch Simulation verschiedener Szenarien in Bezug auf die Anzahl und Lage der Anlagen und das Verhalten der Bürger*innen wurde die Frage beantwortet, wo denn, sofern notwendig, ein zusätzlicher Wertstoffhof am besten anzusiedeln wäre, welche Kosten dieser verursachen würde und welche Auswirkungen auf die bestehenden Standorte zu erwarten wären.

ALS FAZIT EINE EINDEUTIGE EMPFEHLUNG

Auf Basis der festgestellten Erreichbarkeit der bestehenden Wertstoffhöfe und der potenziellen Verringerung der Anfahrtswege kamen wir zu dem Ergebnis, dass ein dritter Wertstoffhof nicht grundsätzlich angezeigt ist. Ein Vorteil läge in erhöhtem Komfort für die Bürger*innen des nördlichen Landkreisgebietes. Die Abwägung von Zusatzkosten zu Komfortfragen ist und bleibt eine politische Entscheidung.

ERFOLGSBILANZ
Die Detailtiefe der Modellbetrachtungen wurde vom Auftraggeber besonders hervorgehoben.
CORNELIUS SCHÜRER
Dipl.-Wirtsch.-Ing.
Senior-Berater
c.schuerer@teamwerk.ag

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Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird die Sprachform des generischen Maskulinums angewandt. Es wird an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass die ausschließliche Verwendung der männlichen Form geschlechtsunabhängig verstanden werden soll.

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